Serienproduktion des Enyaq gestartet

Im Stammwerk von ŠKODA AUTO in Mladá Boleslav läuft seit Mittwoch, 25. November 2020, die Serienfertigung des ENYAQ iV an. Das rein batterieelektrische SUV basiert als erstes Serienmodell der tschechischen VW-Tochter auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) aus dem Volkswagen Konzern.

In Mladá Boleslav läuft seit Mittwoch, 25. November 2020, die Serienfertigung des batterieelektrischen ENYAQ iV- Foto: Škoda

In Mladá Boleslav läuft seit Mittwoch, 25. November 2020, die Serienfertigung des batterieelektrischen ENYAQ iV- Foto: Škoda

Künftig produziert der tschechische Automobilhersteller neben dem OCTAVIA und dem KAROQ täglich bis zu 350 Einheiten seines neuen SUV auf der konzernweit einzigen Produktionslinie für Fahrzeuge auf der MQB- und MEB-Plattform.

Um die Produktion von MEB- und MQB-Modellen auf derselben Fertigungslinie sicherzustellen, hat ŠKODA in Mladá Boleslav in die erforderlichen Umbauarbeiten 32 Mio. Euro investiert und produziert hier täglich künftig voll flexibel bis zu 350 Einheiten des ENYAQ iV neben den Modellreihen OCTAVIA und KAROQ. Der Automobilhersteller passte die Gebäudestatik an, zudem legte er die Technologien für den Teiletransport auf das Gewicht von rein batterieelektrischen Fahrzeugen sowie der verbauten Komponenten aus. Darüber hinaus hat der Hersteller z.B. durch die Installation von Wärmebildkameras Sicherheitsvorkehrungen im Bereich des Batteriehandlings getroffen. Die Kameras kontrollieren rund um die Uhr die Temperatur in der Werkshalle und lösen bei entsprechender Abweichung einen Alarm aus.

Kunden können beim ENYAQ iV unter drei Batteriegrößen und fünf Leistungsvarianten wählen. In den beiden leistungsstärksten Varianten kommt zusätzlich zum Heckmotor ein zweiter Elektromotor an der Vorderachse zum Einsatz. Je nach Batteriegröße soll die Reichweite bei bis zu 536 km im WLTP-Zyklus liegen. Im Interieur treten Design Selections an die Stelle klassischer Ausstattungslinien. Die ganzheitlich aufeinander abgestimmten Interieuroptionen sind von modernen Wohnwelten inspiriert und setzen auf nachhaltig verarbeitete und recycelte Materialien wie Wolle oder mit pflanzlichen Extrakten gegerbtes Leder. Ebenfalls als erstes ŠKODA Modell nutzt der ENYAQ iV ein Head-Up-Display mit Augmented Reality, das auf zwei Anzeigefeldern im primären Blickfeld des Fahrers Informationen zu gefahrener Geschwindigkeit sowie erkannte Verkehrszeichen zur Ansicht bringt. P.S.: Ob der neue Stromer sich für die gewerbliche Klientel eignet, ist eine Frage, die wir vielleicht 2021 beantworten. Quelle: ŠKODA / DMM